EZB beendet Sonderregelung für griechische Staatsanleihen

Datum: 10.08.18
Uhrzeit: 16:02

FRANKFURT (dpa-AFX) - Griechische Banken werden sich bald nicht mehr Zentralbankgeld besorgen können, indem sie Staatsanleihen Griechenlands bei der Europäischen Zentralbank (EZB) als Pfand hinterlegen. Die EZB wird ab dem 21. August eine entsprechende Ausnahmeregelung aufheben, wie die Notenbank am Freitag in Frankfurt mitteilte. Als Folge dürften die Refinanzierungskosten der griechischen Geschäftsbanken steigen.

Bisher durften griechische Banken Staatsanleihen ihres Landes bei der EZB als Sicherheit gegen Zentralbankgeld einreichen, obwohl die Anleihen eigentlich nicht den Anforderungen der Notenbank genügten. Dies war nur deshalb möglich, weil eine Ausnahmeregelung galt. Grund dafür war das Hilfsprogramm für Griechenland. Da Athen am 20. August aus diesem Programm ausscheidet und wieder auf eigenen Beinen stehen will, endet auch die Ausnahmeregelung.

Für die griechischen Banken dürfte Zentralbankgeld dann teurer werden, weil sie es sich entweder auf dem Interbankenmarkt oder bei ihrer nationalen Notenbank in Form von Hilfskrediten (ELA) besorgen müssen. Insbesondere Letzteres ist teurer als Zentralbahngeld von der EZB, das wegen des Nullzinses der EZB derzeit zinsfrei ist./bgf/jsl/he

Quelle: dpa-AFX
Zurück zur Übersicht
Hinweis:
Hinsichtlich weiterer Informationen und einer gegebenenfalls erforderlichen Offenlegung potenzieller Interessenkonflikte der für die Erstellung der zugrunde liegenden Finanzinformationen oder Analysen verantwortlichen Unternehmen wird auf das Informationsangebot dieser Unternehmen (Internetseite und andere Informationskanäle) verwiesen. Die S Broker AG & CO. KG unterliegt der Aufsicht der Europäischen Zentralbank und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Sie erstellt zurzeit keine eigenen Publikationen der vorliegenden Art („Finanzanalysen“), sondern gibt solche lediglich inhaltlich unverändert weiter und hat vor deren Weitergabe durch den Ersteller keinen Zugang zu diesen Publikationen. Es können folgende Interessenkonflikte bei der S Broker AG & Co. KG auftreten:
  • aus dem Besitz einer Netto-Kaufposition oder Netto-Verkaufsposition, die die Schwelle von 0,5% des gesamten emittierten Aktienkapitals des Emittenten überschreitet,
  • aus einer Stellung als Marktmacher („Market Maker“) in den Finanzinstrumenten des Emittenten,
  • aus einer Federführung/Mitführung bei der öffentlichen Emission von Finanzinstrumenten des Emittenten in den vorangegangenen zwölf Monaten,
  • aus einer Vereinbarung mit dem Emittenten in den vorangegangenen zwölf Monaten über die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen bzw. einer darauf beruhenden Verpflichtung zur Zahlung oder zum Erhalt einer Entschädigung,
  • aus einer Vereinbarung mit dem Emittenten über die Erstellung von Finanzanalysen wie der vorliegenden,
  • daraus, dass natürliche Personen, die für die S Broker AG & Co. KG tätig sind und an der Weitergabe der Finanzanalyse beteiligt waren, Anteile des Emittenten vor ihrer öffentlichen Emission erhalten bzw. erworben haben könnten,
  • daraus, dass die Vergütung von Personen, die an der Weitergabe von Finanzanalysen wie der vorliegenden beteiligt waren, unmittelbar an Geschäfte bei Wertpapierdienstleistungen oder anderweitige Geschäfte, die von der S Broker AG & Co. KG selbst abgewickelt werden, gebunden sein könnte.
Auf Wunsch stellen wir Ihnen gerne Einzelheiten zu den vorgenannten etwaigen Interessenkonflikten zur Verfügung. Ergänzend verweisen wir auf die Darstellung zu möglichen Interessenkonflikten in der "Informationen über das Finanzinstitut, seine Dienstleistungen und zum Wertpapiergeschäft" unter AGB.

Diese Meldung an Freunde versenden:
E-Mail-Adresse des Empfängers: E-Mail-Adresse des Absenders:
Name des Empfängers (optional): Name des Absenders (optional):
Zusatztext (optional):